Donnerstag, 18. September 2014

Bundesliga Saison 2014/15, 4. Spieltag: Hamburger SV - FC Bayern München

Fünf Pflichtspiele der neuen Saison wurden absolviert, Grund genug vier davon (das Pokalspiel lasse ich mal wegen der Unverhältnismäßigkeit der Verteilung der individuellen Klasse beider Mannschaften unter den Tisch fallen, no offense an Preußen Münster!) mal Revue passieren zu lassen.

BL, 1. Spieltag, FC Bayern-VfL Wolfsburg 2-1:

Am Eröffnungsspieltag begannen wir wie von vielen erwartet mit einer Dreierkette, wobei die personelle Besetzung derselben dann doch gewaltige Überraschungen bot:

—Lahm——Dante——Badstuber————
————Gaudino———Alaba—————
Robben————————————Bernat
——————————Götze—————
————Müller————Lewandowski———

Mit Lahm als RIV, Robben als rechten Carrilero sowie Gaudino in der Startelf war nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Wie die Aufstellung schon nahelegt, war es letztlich eine extrem asymmetrische Geschichte mit deutlicher Rechstendenz, da Robben naturgemäß mehr Vorwärtsdrang zeigt als Bernat genauso wie Lahm deutlich offensiver orientiert war als Dante. Der weiter vorne postierte Müller pendelte auch immer wieder auf den rechten Flügel, während vorne Lewandowski deutlich seltener nach links abkippte und Götze ohnehin in seiner Paraderolle im linken Halbraum bzw. Zehnerraum zu finden war, so dass Bernat im Prinzip die linke Seite alleine beackerte und gelegentlich von Alabas ausweichenden Bewegungen unterstützt wurde, während Gaudino vornehmlich als Passstation im Zentrum zu finden war. Diese Asymmetrie war sowohl in Ballbesitz als auch gegen den Ball zu beobachten. Wahrscheinlich sollte diese Asymmetrie den VfL von deren deutlich stärkeren rechten Seite (Rodriguez, de Bruyne) weg- und auf die schwächere rechte Seite hinleiten. Das Experiment kann man als geglückt einstufen, der VfL kam nur zu 25% über die linke Seite und zu satten 52% über rechts. Vergleicht man das mit den beiden folgenden Spielen gegen Frankfurt (33%-39%) bzw. Hoffenheim (36%-38%), so kann man unsere Absicht durchaus erkennen.

Ungefähr nach einer halben Stunde stellte Pep dann auf eine eindeutige Viererkette um, was letztlich in einer 4-2-4/4-2-3-1-mäßigen Formation mündete. Müller versuchte da sehr flexibel zu agieren und sich Räume zu suchen, was beim 1-0 auch hervorragend funktionierte. Im Anschluss zeigte sich jedoch die schon öfters beobachtete Problematik des etwas entblößten Mittelfelds: Der VfL bekam mehr Zugriff und gewann die Bälle häufiger, entsprechend kamen die Wölfe v.a. in der zweiten Halbzeit nach dem zwischenzeitlichen 2-0 nach einem individuellen Fehler Guilavoguis und feinem Solo Robbens zum Anschlusstreffer durch Olic und mehreren hochkarätigen Torchancen, vor allem natürlich Malandas Giga-Chance aus geschätzt 40 Zentimetern. Pep reagierte darauf und brachte Rode für Lewandowski, was unser Spiel augenblicklich stabilisierte. In der Folge hatten wir mehrere Chancen zur Entscheidung, die beste vergab Robben durch einen Schuss an die Latte frei vor Torhüter Grün.

BL, 2. Spieltag: Schalke 04 - FC Bayern 1-1

Auch beim ersten Auswärtsspiel gab es dicke Überraschungen, Pep packte nämlich das gute, alte 4-4-2/4-2-2-2 wieder aus:

Lahm—Boateng—Badstuber—Alaba
——Rode———Xabi Alonso ————
Shaqiri————————Götze————
—————Müller——Lewandowski—

Interessant war dabei die deutlich gegensätzliche Ausrichtung unserer Flügel: Shaqiri spielte rechts sehr breit, während Götze auf der linken Seite gewohnt eingerückt agierte. Diese Spielweise passte auch zu den AV: Götzes eingerückte Position machte den Flügel für Alaba auf, während Shaqiri durch seine breite Stellung den Halbraumkanal für Lahm öffnete, was beiden Spielern optimal entgegen kam. Hinten spielte Xabi als Quarterback vor den beiden Innenverteidigern hinter Rode, der zunächst noch die Verbindung zur Offensive läuferisch herstellen konnte, bis sich die Schalker besser auf das wohl höchst unerwartete System Peps eingestellt hatten. Mit der Zeit attackierte Schalke unser Zentrum nämlich deutlich aggressiver und komprimierter, was unser Team in zwei Hälften teilte: Hinten Badstuber, Xabi Alonso und Boateng, vorne der Rest und in der Mitte der bemitleidenswerte Rode, der mit der Aufgabe, beide Teile zu verbinden, völlig überfordert war. Rode hatte in der zweiten Halbzeit eine Passquote von 78%, was für einen ZM bei uns natürlich deutlich zu wenig ist, wenn er auch letztlich ein Opfer des Systems war. Fast zwangsläufig fiel schließlich - wenn auch in der Entstehung etwas unglücklich - der Ausgleich. Pep versuchte kurz zuvor mit Bernat für Götze das Spiel etwas mehr in die Breite zu ziehen, um das Zentrum zu entlasten, doch ein dritter ZM hätte uns wohl besser getan, so dass bis auf eine Halbchance Lewandowskis offensiv bei uns nichts mehr gelang.

BL, 3. Spieltag: FC Bayern - VfB Stuttgart 2-0

Gegen den VfB griff Pep wieder in die asymmetrische Kiste und brachte nach zunächst 15 Minuten Dreierkette eine in der Viererkette deutlich nach links verschobene Formation:

Boateng—Dante—Badstuber—Bernat
———————-Xabi Alonso————
———Lahm———————————
———————————Alaba——-
———————Götze———————
————Müller——Lewandowski——

Man merkte in dieser annähernden Rauten-Formation die deutlich stabilere Spielanlage unserer Mannschaft, der VfB bekam selten Zugriff und noch weniger Chancen, wenn dann nur über Standards auf den kopfballstarken Rüdiger. Interessant war die unterschiedliche Aufgabenverteilung von Lahm und Alaba. Während sich Lahm immer wieder als pressingresisente Kurzpassoption vor allem im Mitteldrittel anbot, spielte Alaba deutlich offensiver und linearer, wobei er immer wieder in interessante Kombinationen mit Götze und Bernat kam. Allerdings merkte man in vielen Situationen noch speziell zwischen Lewandowski und Müller eine mangelhafte Abstimmung, die viele aussichtsreiche Angriffe im Keim erstickte. Häufig war einer der beiden in Ballbesitz isoliert und verlor in der Folge den Ball, nicht ganz ohne Grund waren die Ballverlustzahlen beider Spieler exorbitant: Müller: 7, Lewandowski: 6. Das war mehr als der gesamte Rest der Mannschaft incl. Einwechselspieler zu verzeichnen hatte. Insbesondere Götze als offensiver Verbindungsspieler und freies Radikal im Zehnerraum hätte hier noch intensiver unterstützen und entsprechende Isolationen auflösen müssen. Nach Badstubers Verletzung änderte sich trotz der Einwechslung Gaudinos wenig: Der 17-Jährige versuchte Lahms Verteilerstation im ZM zu übernehmen, während Lahm die RV-Rolle erwartungsgemäß weniger linear, sondern zentraler interpretierte als Boateng zuvor, der Badstubers Platz in der IV einnahm.

Mit der Einwechslung Ribérys stellte man auf ein klassisches 4-3-3 um, wobei der Franzose nach einem schönen Schnittstellenpass Lewandowskis, der sich bei diesem Angriff auf die rechte Seite fallen ließ, das entscheidende 2-0 erzielen konnte.

CL, 1. Spieltag, FC Bayern-Manchester City 1-0:
Beim ersten CL-Spiel gab es die mittlerweile obligatorische Systemumstellung nach ca. 20 Minuten: Nachdem man mit einer Dreierkette aus Alaba, Boateng und Benatia
hinter der flachen Vier Bernat-Xabi-Lahm-Rafinha startete, änderte Pep auf das VfB-System um, wobei bis auf die personellen Änderungen in der Viererkette eigentlich eine identische Aufgabenverteilung bestand. Bernat spielte wie schon gegen Stuttgart sehr linear, Rafinha agierte gerade im Spielaufbau deutlich zentraler. Apropos Zentrale: Wir schafften es gegen City immer wieder, durch Angriffe über die Mitte zum Torabschluss zu kommen, das erste Mal bereits nach wenigen Sekunden, als Müller nach feinem Hackenpass von Lewandowski nur das Außennetz traf. Jedoch hatte Pep wohl recht eindeutig das Zentrum der Citizens zum Schwachpunkt ausgemacht, Lewandowski kam in eine nahezu identische Situation mit nahezu identischem Abschluss, Alaba durfte einige Male in zentraler Position aufziehen und auch Götze kam zentral in seinen Lieblingsräumen gut zur Geltung. Dies lag vor allem an der enorm schwachen Vorstellung Yaya Tourés, der überhaupt nicht in die Zweikämpfe kam und dann im Verlauf der zweiten Halbzeit weiter nach vorne gezogen wurde.

Pep wählte gerade in der ersten Halbzeit gegen den Ball einen passiveren Ansatz, City wurde erst kurz vor der Mittellinie intensiver attackiert, so dass die Citizens zu längerfristigen Ballzirkulationen kamen, wenn auch in ungefährlichem Bereich. Damit wollte man wohl die Schwächen mancher City-Spieler im Spielaufbau provozieren, doch City zeigte sich im Vergleich zur letzten Saison mannschaftstaktisch deutlich gefestigter, spielte den Ball geduldig von hinten raus und kam auch in dieser Phase durch eine Möglichkeit Dzekos zu einem gefährlichen Torabschluss. City spielte auch gegen unsere Flügel sehr konsequent, indem Nasri und insbesondere Navas intensiv mit nach hinten arbeiteten.

In der zweiten Hälfte passte Pep die Ausrichtung leicht an, Müller spielte nicht mehr ganz so flexibel, sondern hielt deutlich intensiver den rechten Flügel, was durch die Einwechslung Robbens noch verstärkt wurde, der noch strikter an der Außenlinie klebte als Müller zuvor. Damit reagierte Pep wohl auf den Versuch Citys das Zentrum und insbesondere deren eigene rechte Seite zu verdichten, nachdem Pellegrini den deutlich zentraler agierenden Milner für den recht linear spielenden Nasri brachte und damit den linken Offensivflügel nahezu vollständig auflöste, da auch David Silva höchstens vereinzelt nach links abkippte. Aus dem ziemlich eindeutigen 4-2-3-1 war mit der Einwechslung Milners ein 4-1-4-1 mit deutlichem Rechtsfokus geworden. Diese Systemumstellung der Skyblues machte uns gerade Mitte der zweiten Halbzeit doch deutliche Probleme, durch den kompakten Mittelblock mit Tendenz nach Rechts konnte City Götze aus dem Spiel nehmen, den starken Bernat in dessen Offensivdrang einbremsen und insgesamt die Abstände zwischen unseren Offensiven vergrößern, zumal sich insbesondere Müller im dicht gedrängten Zentrum nicht sehr wohl fühlt. Pep hatte aber die Antwort mit der Betonung des rechten Flügels, die er durch die Einwechslung Pizarros für das offensive Zentrum und den Wechsel Lahms auf die rechte Abwehrseite noch verstärkte. So fiel letzten Endes auch der Siegtreffer: Boateng konnte eine Lahm-Flanke, nachdem dieser Robben hinterlaufen hatte, über Umwege zum 1-0 versenken. Kun hatte im Anschluss noch die Ausgleichschance nach einem Missverständnis zwischen Neuer und Dante, aber letztlich konnten wir den verdienten Sieg über die Zeit bringen.

Interessant zu beobachten wird in den nächsten Wochen nun sein, wie Pep unsere Offensiven in eine System gießt. Mit Robben und Ribéry haben wir doch einen deutlichen Hang zu mehr Flügelspiel, während die Besetzung Müller-Götze eher einen zentraleren Ansatz verspricht, so dass unsere Aufstellungen wohl noch gegnerabhängiger werden als ohnehin schon. Zu konstatieren bleibt auch schon wieder nach diesen ersten Partien, dass drei eindeutige ZM ein Muss sind, die schwächste Saisonleistung in Gelsenkirchen sollte allen Beteiligten Lehre genug sein. In der Offensive passen weiterhin noch einige Abläufe nicht, vor allem Lewandowski wirkt mir nach den ersten Wochen immer noch nicht wirklich eingebunden. Gegen den Ball gefiel mir insbesondere die Phase in der ersten Halbzeit gegen City nicht, als wir die Skyblues zu passiv angelaufen haben, Pep hat das dann Gott sei Dank schon vor der Pause, aber dann auch eindeutig danach korrigiert, dieser eher passivere Ansatz passt nur unter Ausnahmebedingungen zu unserer Mannschaft.
 

Sonntag, 14. September 2014

1. Fussball Bundesliga Tabelle 14.09.2014

1. Bundesliga                                                                                        14.09.2014
Tabelle
Mannschaft
SP
S
U
N
T
GT
TD
PKT
1
3
2
1
0
9
5
4
7
2
3
2
1
0
5
2
3
7
3
3
2
0
1
6
5
1
6
4
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1
2
0
5
2
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5
3
1
2
0
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2
3
5
6
3
1
2
0
5
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3
1
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0
4
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8
3
1
2
0
2
0
2
5
9
2
1
1
0
3
2
1
4
10
2
1
1
0
2
1
1
4
11
3
0
3
0
6
6
0
3
12
3
0
2
1
4
5
-1
2
13
3
0
1
2
1
4
-3
1
14
2
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1
1
0
3
-3
1
15
3
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1
2
5
9
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1
16
3
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1
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7
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1
17
3
0
1
2
1
5
-4
1
18
2
0
0
2
2
5
-3
0

Sonntag, 7. September 2014

Borussia Dortmund: Der Glücksfall Jürgen Klopp

Was mich am meisten an der Arbeit von Klopp beeindruckt, ist, dass er mittlerweile seit über 6 Jahren da ist und man immer noch auf die erste schwächere Saison unter Klopp wartet.
Bislang hat Klopp in jedem Jahr so ziemlich das Optimum herausgeholt. In der ersten Saison 2008/2009 wurde man mit einem durchschnittlichen Kader Sechster und holte bereits eine Punktausbeute, mit der sich Schalke und Gladbach in den vergangenen Jahren jeweils für die CL qualifiziert haben. Im zweiten Jahr erreichte der Club unter Klopp erstmals seit 7 Jahren den internationalen Wettbewerb. In den folgenden beiden Jahren (Meisterschaft 2011 und 2012) holte man natürlich ebenfalls das Optimum heraus. 2013 wurde das CL-Finale und die Vize-Meisterschaft erreicht - Optimum bei der nationalen und internationalen Konkurrenz. In der vergangenen Saison holte man trotz massiver Verletzungsprobleme 71 Punkte in der Liga, scheiterte nur haarscharf im CL-Viertelfinale an Real Madrid und wurde nur wegen Schiedsrichter Florian Meyer nicht DFB-Pokalsieger. Mehr war in der vergangenen Saison mit diesen Personalproblemen mit Sicherheit ebenfalls nicht drin.

Gibt es ziemlich selten, dass ein Trainer so viele Jahre dabei ist, und trotzdem noch keine schwächere Saison dabei war (was ja eigentlich nur normal & menschlich wäre) und wirklich in jeder Saison ziemlich das Optimum aus den vorhandenen Möglichkeiten herausholte.


Ich bin mir z.B. ziemlich sicher, dass wir bei den Problemen in der vergangenen Saison mit anderen Trainern ins Straucheln geraten wären, vielleicht in der CL-Gruppenphase ausgeschieden wären und in der Liga dann möglicherweise Dritter oder Vierter geworden wären. Aber Klopp ist eben ein Trainer von diesem Format, der dann eben trotzdem den CL-Sieger im CL-Viertelfinale an den Rand des Ausscheidens bringt, der in der Liga souverän Zweiter wird und der vom DFB-Pokaltitel nur durch den Schiedsrichter gestoppt werden kann. Trotz aller Personalprobleme.

Samstag, 6. September 2014

Taktische Ausrichtung des BVB nach der Verpflichtung von Shinji Kagawa

Für mich ist das 4-1-4-1 die logische Konsequenz aus dem Kagawa-Transfer.

Flexibilität ist dabei in der Umschaltbewegung sowohl Offensiv als auch in der Defensive möglich und dem momentan verfügbaren Personal auch angemessen.

Jedes Spiel mit einer klaren Raute war für mich spielerisch bedenklich und leider auch defensiv mager. Mit nur einem 6er und 2 Stürmern, die sich dann höchstwahrscheinlich von Defensivaufgaben befreit fühlen, zu spielen, wenn man an den ersten beiden Spieltagen 4 Gegentore kassiert hat, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Aber das schreibe ich hier nicht zum ersten mal.

Kann die Diskussionen hier kaum nachvollziehen in dieser Hinsicht.

Shinji wird mit Marco Reus das Zentrum besetzen, Mikhi links starten und rechts wahrscheinlich Jojic starten. Wilder Positionswechsel im Spielverlauf ein Stilmittel sein müssen.

Freitag, 5. September 2014

Borussia Dortmund: Taktische Ausrichtung 2014 / 2015

Taktische Ausrichtung je nach Gegner:


1) Der Mauernde: Natürlich ein Team, welches defensiv kompakt steht und relativ wenig nach vorne macht. Hier zwei spielstarke IV und mit Gündogan der perfekte Verbindungsspieler. Vorne Kreativität pur, gepaart mit der Abschlusstärke von Immobile.

4-1-4-1

Weidenfeller
Piszczek-Ginter-Hummels-Durm
Gündogan
Kuba-Kagawa-Reus-Micky
Immobile

2) Der Mitspielende, pressende: Ein Team wie beispielsweise Leverkusen oder Hoffenheim. Systemumstellung auf 4-2-3-1, mehr Stabilität im Zentrum. Ramos anstelle von Immobile als Zielspieler für lange Bälle. Er kann diese wohl besser als Immobile festmachen.

4-2-3-1

Weidenfeller
Piszczek-Sokratis-Hummels-Durm
Gündogan-Bender
Kuba-Reus-Micky
Ramos

3) Der Offensive, dominante: Ein Team wie beispielsweise Bayern national oder Barcelona/PSG international. Wieder ein 4-2-3-1. Micky auf der Bank. Auba als perfekter Konterspieler.

4-2-3-1

Weidenfeller
Piszczek-Sokratis-Hummels-Durm
Gündogan-Bender
Kuba-Reus-Großkreutz
Aubameyang

Zlatan Ibrahimovic

i thought they said the crowd were seen to be getting inpatient with him. Maybe i'm wrong but he didn't play well, no matter how many CR7/9 fan boys want to tell you he did. I watched highlights, and seen him run into people, give the ball away countless times and have a few terrible efforts on goal. He saw a lot of the ball and created one chance in the entire game.

Anyway, Ibrahimovic wasnt much better although he hasnt had a full preseason and didnt see much of the ball although just like ROnaldo he showed flashes. Like when he held it up on the left and hit a 60 yard cross field pass to the feet of Pedro i think. That is something Eto'o just doesnt have in his locker. Also the pass to Pedro that he played with the outside of his right foot was sublime.

he is still off the pace though no doubt about that and he didnt play great, quite average but the goal settled him down and once he gets up to speed (which will come with games since he missed all of preseason) he'll gel brilliantly.

Again you just have to look at the side Barcelona had out, 5 or 6 of the first 11 were not first choice players yet they won at a canter even with Zlatan not up to speed. And he got his first goal in open play, had another good header blocked and took part in some moments of good play including a sublime pass to set up a great chance. He is not 100% yet, his moment of madness when he tried to set up Kieta when he should have took it on and scored summed that up although the fact they were up 3-0 with hardly any time left makes it fairly inconsequential.

Madrid with 200million worth of new players really struggled against Deportivo, who are a decent side, certainly a stronger side than Gijon but the defensive frailties of Madrid will still overshadow the brilliance of the players they now possess and that again is the fatal flaw of Perez a guy who has spent almost £450million in various times as president and barely 20-40 on defenders.

You play all out attack you dont win, you get a manager in who wins with a solid defence and you sack him. Madrid are just a mental club really.

Finanzen des FC Bayern München

Die beiden letzten Jahre prägen den Blick auf die BuLi. Vor allem weil der FCB die CL gewonnen hat, ne Reihe Weltmeister stellt und dadurch noch stärker in den ausländischen Focus gerückt ist. Und da sieht man halt nur, dass der FCB alles auseinander genommen hat und sehr frühzeitig Meister wurde. Sollte dies auch in den kommenden Jahren der Fall sein, wird es wirklich langweilig und nicht fördernd für die Auslandsvermarktung.

Fakt ist, dass in Puncto Finanzkraft international Real, Barca, Bayern, United und PSG meilenweit vor dem Rest stehen. In Frankreich, Deutschland und Spanien (auch wenn jetzt aus versehen mal Atletico Meister wurde) wirkt sich das eindeutig auf die Meisterschaften aus und in England nur deshalb nicht, weil die Glazers Unmengen Kapital aus United rausgezogen haben und in den letzten Jahren dort auch Management und Trainer nicht so tolle Arbeit geleistet haben. Hinzu kommt, dass alleine der Standort London für Chelski und Arsenal einen immensen Vorsprung bei der Sponsoren- / Investorensuche bedeutet, wogegen man im Ausland noch nicht einmal weiß wo Gelsenkirchen, Leverkusen und Wolfsburg liegen.

Aus diesen Gründen werden diese deutschen Vereine auch nie dauerhaft UM die CL spielen, sondern um die Quali kämpfen und mit viel Glück mal das Achtel- oder Viertelfinale erreichen. In zwei Jahren werden auch wir spätestens 500 Mio. transferbereinigten Umsatz machen, was bedeutet, dass man noch einmal >50 Mio. mehr in Abschreibungen und das Gehaltsgefüge der Mannschaft stecken kann. Wie wollen Gazprom, VW und Bayer da mitkommen?